Lettland bleibt Gastgeber: WM 2021 findet in Riga statt

Lettland bleibt Gastgeber: WM 2021 findet in Riga statt

Nach dem Aus von WM-Co-Gastgeber Belarus prüfte der Weltverband IIHF diverse Alternativen. Es musste geklärt werden, wo und wie das Turnier in der aktuellen Situation am besten über die Bühne gehen kann. Letztlich war die Entscheidung für das lettische Riga als alleinigen Austragungsort aber wohl doch alternativlos.

Vor zwei Wochen hatte sich die IIHF dazu entschlossen, Belarus aufgrund von Sicherheitsbedenken die Weltmeisterschaft im Mai zu entziehen. Dabei spielten sowohl die aktuelle politische Situation als auch der Umgang des Landes mit der Corona-Pandemie eine Rolle.

Seitdem wurde viel darüber spekuliert, wie mit dem Turnier nun verfahren wird. Der bisherige Co-Gastgeber Lettland wollte weiter als Ausrichter fungieren. Litauen bot sich ebenfalls an. Außerdem bekundeten das slowakische Bratislava und das dänische Herning ihr Interesse.

Riga erhält als naheliegende Option den Zuschlag

Gestern gab die IIHF dann bekannt, dass man sich für ein einzelnes Gastgeberland statt der ursprünglichen zwei entschieden hat. Die Wahl fiel auf Lettland, das damit WM-Ausrichter bleibt. Außerdem legte man sich auf nur eine Stadt als Austragungsort fest. Hier bot sich die lettische Hauptstadt Riga an.

Die Entscheidung ist in erster Linie vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zu sehen, die voraussichtlich auch noch im Mai einen großen Einfluss auf das Turniergeschehen haben wird. Sich auf ein Land und sogar eine Stadt zu beschränken, führt dafür, dass man auf unnötige Reisen zwischen den Spielorten verzichten kann. Auch ein Bubble-Konzept wie bei anderen großen Sportveranstaltungen des vergangenen Jahres ist so möglich. Außerdem bereiten sich Lettland und Riga bereits länger auf die Organisation der WM vor. Das Turnier dort zu belassen war also naheliegend.

Die IIHF-Weltmeisterschaft wird vom 21. Mai bis 6. Juni stattfinden. Abhängig von der pandemischen Lage könnten sogar Fans bei den Spielen zugelassen werden. Darüber soll allerdings frühestens im April entschieden werden.

(Foto: Papuass)

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