Prominente Eishockeyfans #3: Alice Cooper & Metallica

Prominente Eishockeyfans #3: Alice Cooper & Metallica

Auch die dritte Ausgabe dieser Rubrik widmet sich wieder eishockeybegeisterten Musikern. Nachdem zuletzt ein kalifornischer Rapper das Thema war, schlagen wir diesmal allerdings ganz andere Töne an, denn auch Schockrocker und Metalheads sind große Eishockeyfans.

Alice Cooper und Metallica unterstützen jeweils lokale Teams in der Nähe ihrer Heimatorte. Die zwei Franchises haben gemeinsam, dass sie beide aus dem Westen der USA stammen, in der gleichen Division spielen und noch nie den Stanley Cup gewinnen konnten.

Alice Cooper: Arizona Coyotes

Vincent Damon Furnier, wie Alice Cooper bürgerlich heißt, stammt zwar ursprünglich aus Detroit, lebt aber bereits seit den 1960er-Jahren in Arizona. Als die ehemaligen Winnipeg Jets im Jahr 1996 nach Phoenix zogen, gewannen sie im „Godfather of Shock Rock” einen prominenten Fan.

Seitdem besucht er häufig Spiele und ist eng mit dem Franchise verbunden. So durfte er schon den traditionellen ersten Puck-Drop übernehmen und die Coyotes gaben sogar Bobbleheads mit seinem Konterfei heraus. Im März 2015 ehrte der ehemalige Coyotes-Torhüter Mike Smith den Edelfan des Teams, als er bei einem Spiel gegen die Vancouver Canucks einen Helm trug, auf dessen Rückseite Cooper abgebildet war.

Da die Coyotes noch nie in die Finalserie um den Stanley Cup einziehen konnte, warten sie gemeinsam mit ihrem treuen Anhänger Alice Cooper auf das erste ganz große Erfolgserlebnis.

Metallica: San Jose Sharks

Die Band zog früh in den 1980er-Jahren von ihrem Gründungsort Los Angeles nach San Francisco. Die Bay Area bekam im Zuge der NHL Expansion in den 1990er-Jahren ein neues Franchise zugesprochen und die San Jose Sharks nahmen zur Saison 1991/92 den Spielbetrieb auf.

Mit dabei waren von Anfang an Metallica. Ihr Song „Seek & Destroy” von ihrem Debüt-Studioalbum „Kill ‘Em All” ist bis heute die Intro-Musik, zu der die Sharks einlaufen. Die Band hat außerdem mehrfach ihre Unterstützung für das „Team Teal” bekundet.

Auch die Sharks sind noch ohne den ganz großen Titel. In den Playoffs 2016 scheiterten sie nur knapp, als sie erst im Finale den Pittsburgh Penguins unterlagen. Bei etwaigen zukünftigen Finals werden Metallica auf jeden Fall wieder mitfiebern.

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