NHL-Saisonausblick: West Division im Check

NHL-Saisonausblick: West Division im Check

Die altbekannten NHL-Divisions mussten für die Saison 2020/21 neu zusammengestellt werden, damit Reisen und damit zusammenhängende Grenzübertritte möglichst vermieden werden. In der West Division scheinen die Rollen relativ klar verteilt zu sein, doch um den letzten Playoff-Platz könnte es einen spannenden Kampf geben.

Die neue Zusammenstellung der Divisions ergibt im Westen ein interessantes Bild: Die St. Louis Blues, die Colorado Avalanche und die Vegas Golden Knights belegten nach der letztjährigen Hauptrunde die ersten drei Plätze der Western Conference und treffen in dieser Saison in der gleichen Division aufeinander.

In der Off-Season gab es bei keinem der drei Teams größere Veränderungen. Das wichtigste Ereignis war der Wechsel von Blues-Kapitän Alex Pietrangelo zu den Golden Knights, doch ansonsten haben alle drei Teams ihre starken Kader weitgehend zusammengehalten und sich einen erneuten Playoff-Run zum Ziel gesetzt.

Komplettiert werden die drei Titelkandidaten in der West Division von fünf Teams, die in der vergangenen Saison am anderen Ende der Tabelle unter den letzten sechs der Western Conference zu finden waren. Da es vier Playoff-Plätze gibt, verspricht diese Konstellation insbesondere hinter den Top-3 große Spannung.

Wer wird „Best of the Rest”?

Speziell die kalifornischen Teams sind auf Wiedergutmachung aus, denn im Golden State gab es nach der letzten Hauptrunde besonders lange Gesichter. Die Anaheim Ducks, die Los Angeles Kings und die San Jose Sharks bildeten das Ende der Tabelle und verpassten sogar die erweiterten Playoffs.

Erstmals seit 1996 war damit kein kalifornisches Team mehr in der Postseason vertreten. Wenn sich das nicht wiederholen soll, müssen sich die Kalifornier gegen die Arizona Coyotes und die Minnesota Wild durchsetzen, doch das wird nicht einfach. Die Coyotes haben durch zahlreiche Abgänge einiges an Qualität eingebüßt, aber die Wild sind potenziell etwas stärker einzuschätzen, wenn sie ihre Defensivleistung im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessern können.

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.