Spektakel mit Hindernissen: So liefen die NHL Outdoors at Lake Tahoe

Spektakel mit Hindernissen: So liefen die NHL Outdoors at Lake Tahoe

Bei den NHL Outdoors at Lake Tahoe hatte die Liga scheinbar die Auswirkung der Sonneneinstrahlung auf die Eisfläche unterschätzt, sodass das erste Spiel lange unterbrochen werden musste und das zweite nach hinten verlegt wurde. Trotz dieser Panne boten die beiden Partien aber ein Spektakel vor einer atemberaubenden Kulisse.

Am Samstag traten die Colorado Avalanche um den deutschen Star-Goalie Philipp Grubauer gegen die Vegas Golden Knights an. Samuel Girard (3.) brachte das Team aus Denver nach Pass von Nathan MacKinnon schon früh in Führung. Im ersten Abschnitt passierte nicht mehr viel, außer dass die Eisfläche massiv unter der strahlenden Nachmittagssonne litt.

Zwei Eishockeyspieler vor einem Torwart, im Hintergrund Bäume

Während der ersten Pause entschieden die Verantwortlichen deshalb, dass der zweite Abschnitt erst acht Stunden später beginnen sollte. In diesem erzielte Alec Martinez (28.) den Ausgleich für die Golden Knights, ehe Colorados Superstar MacKinnon (32.) mit einer überragenden Einzelaktion für die erneute Führung der Avalanche sorgte.

Im Schlussabschnitt sammelte MacKinnon dann seine dritte Torbeteiligung beim dritten Tor seines Teams, als er Devon Toews (54.) den Puck für dessen Schlagschuss auflegte. Nur eine gute Minute später konnte Alex Tuch (55.) mit einem sehenswerten Treffer für Vegas nochmal auf 2:3 verkürzen, aber bei diesem Ergebnis blieb es, sodass Colorado auch das zweite Spiel in Folge gegen die Golden Knights für sich entscheiden konnte.

Ersatzgeschwächte Flyers verlieren ihr Spiel im zweiten Abschnitt

Das zweite Freiluft-Spiel am Sonntag zwischen den Boston Bruins und den Philadelphia Flyers wurde aufgrund der ähnlichen Wetterverhältnisse direkt um mehrere Stunden nach hinten verlegt. Die Flyers mussten aufgrund des COVID-19-Protokolls der Liga auf sechs Spieler verzichten und hatten insbesondere später im Spiel erkennbar Probleme, mit den starken Bruins mitzuhalten. War das erste Drittel mit einem Stand von 2:2 noch ausgeglichen, zogen die Bruins im Mittelabschnitt mit vier Toren auf 6:2 davon. Am Ende stand ein 7:3-Sieg der Bruins zu Buche, bei dem der einmal mehr treffsichere David Pastrňák einen Hattrick erzielte.

(Foto: AFP)

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