Kulteisbär Florian Busch beendet seine Karriere

Kulteisbär Florian Busch beendet seine Karriere

Schwere Zeiten für nostalgische Eisbären-Fans: Nachdem bereits André Rankel vor einigen Wochen sein Karriereende bekanntgegeben hatte, ist nun auch für Florian Busch endgültig Schluss. Er verbrachte 18 Jahre bei den Eisbären und absolvierte fast 800 Spiele in der DEL. Besonders gerne erinnert man sich in Berlin an ein entscheidendes Tor, das er gegen die Kölner Haie erzielte.

Bereits 2002 kam Florian Busch als 17-jähriger über die Starbulls Rosenheim und die Jungadler Mannheim nach Berlin. Ab der Saison 2003/04 spielte er dann regelmäßig für die Eisbären in der DEL. Der Center war ein wichtiges Element der erfolgreichen Mannschaften, die zwischen 2005 und 2013 insgesamt siebenmal die deutsche Meisterschaft, einmal den DEB-Pokal und die European Trophy gewannen.

Beim Meistertitel in der Saison 2007/08 hatte Busch den größten Auftritt seiner Karriere. Bei einer 2:1-Führung in der Best-of-Five-Finalserie um die deutsche Meisterschaft mussten seine Eisbären bei den Kölner Haien antreten. Das Spiel ging in die Verlängerung, die Busch mit seinem abgefälschten Schuss entschied und die Eisbären so zum Champion machte.

In seiner Karriere erlitt Busch mehrere Kopfverletzungen. Seit September 2019 konnte er deshalb kein DEL-Spiel mehr bestreiten. Kurz nach seinem 36. Geburtstag beendete Busch nun endgültig seine Karriere. Er absolvierte 793 Spiele für die Eisbären, in denen er 477 Punkte erzielte. Dazu kommt er außerdem auf 43 Länderspiele und nahm im Jahr 2006 sowohl an Olympia in Turin als auch an der Weltmeisterschaft teil.

Die letzten Meistereisbären

Auch wenn Busch zuletzt keine Spiele mehr bestreiten konnte, hinterlässt sein Abgang eine große Lücke in Berlin. Aus den glorreichen Meisterjahren ist jetzt nur noch Kapitän Frank Hördler im Kader. Zwischen Rankels Abschied und Buschs Karriereende wurde auch noch Constantin Braun an die Krefeld Pinguine ausgeliehen. Im Vorjahr gab man zudem Jens Baxmann keinen neuen Vertrag mehr. Da kann man als Eisbären-Fan schon mal wehmütig werden.

(Foto: Red Bull München)

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