DEL-Update: Bitteres Wochenende für Kölner Haie

DEL-Update: Bitteres Wochenende für Kölner Haie

Die Kölner Haie mussten in ihren beiden Spielen des Wochenendes Lehrgeld zahlen. Zuerst gab es eine deftige Heimpleite gegen die Eisbären Berlin und dann ging auch noch das Rheinderby gegen die Düsseldorfer EG verloren. In der Gruppe Süd meldete sich das beinahe totgeglaubte Schlusslicht aus Nürnberg mit zwei Siegen zurück.

Gegen den Tabellenführer der Gruppe Nord aus Berlin hatte das junge Team der Kölner Haie am Freitag keine Chance. Beim 6:1-Auswärtssieg der Eisbären überzeugten besonders Zach Boychuk und Matt White mit jeweils einem Tor und zwei Vorlagen.

Am Sonntag mussten die Haie dann zum Rheinderby in Düsseldorf antreten. Die bisherigen zwei Aufeinandertreffen in dieser Saison gingen beide an Düsseldorf und auch diesmal gab es für Köln nichts zu holen. Daniel Fischbuch erzielte beim 5:2-Sieg der Düsseldorfer zwei Treffer und bereitete einen weiteren vor.

Die Kölner Haie verpassten durch die beiden Niederlagen die Möglichkeit, näher an die Playoff-Plätze heranzurücken. Der Rivale aus Düsseldorf dagegen festigt seinen zweiten Tabellenplatz.

Auferstehung der Ice Tigers

Nachdem die Nürnberg Ice Tigers in zuvor 15 Saisonspielen überhaupt nur zweimal gewonnen hatten, folgten an diesem Wochenende zwei weitere Siege kurz hintereinander. Gegen die Straubing Tigers lagen die Ice Tigers im letzten Abschnitt bereits 0:2 zurück, doch sie bewiesen Moral und drehten die Partie noch zu einem 3:2-Heimerfolg, der eine Serie von zuvor neun sieglosen Spielen beendete.

Am Sonntag war Nürnberg dann in Augsburg zu Gast und bot auch hier eine gute Leistung, die am Ende belohnt wurde. Mit dem 4:3-Auswärtssieg sendeten die Ice Tigers ein weiteres Lebenszeichen aus dem Tabellenkeller der Gruppe Süd.

Die sechs Punkte des Wochenendes verdoppeln fast ihre Punkteausbeute auf nun 14 Zähler. Aufgrund ihres immer noch großen Rückstands scheint es zwar trotzdem weiter fraglich, ob sie nochmal in den Kampf um die Playoff-Plätze eingreifen können, aber für die Moral der Mannschaft war der Doppelsieg zweifellos bedeutsam.

(Foto: Birgit Häfner)

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