Berliner Rekordtorjäger André Rankel beendet Karriere

Berliner Rekordtorjäger André Rankel beendet Karriere

Ganze 17 Jahre spielte André Rankel für seine Eisbären Berlin, bevor ihm Anfang des Jahres kein neuer Vertrag mehr angeboten wurde. Eigentlich wollte der Flügelstürmer nochmal bei einem anderen Club unterschreiben, doch verletzungsbedingt muss er nun seine Karriere beenden.

Es war ein großer Schritt für den 18-jährigen André Rankel, als er im Jahr 2003 vom BC Preussen zu den Eisbären Berlin ging. Ein Wechsel vom West-Berliner Club zum Erzrivalen aus dem Osten war damals noch eine große Sache. Rankels Karriereentscheidung sollte sich aber als richtig erweisen, denn mit den Eisbären sammelte er zahlreiche Titel und Rekorde.

Bereits in seiner ersten Saison absolvierte der junge Flügelstürmer 56 DEL-Spiele und schoss in seinem allerersten Spiel gegen die Wölfe Freiburg auch sein erstes DEL-Tor, dem noch viele weitere folgen sollten. Rankel steigerte sein Niveau kontinuierlich, bis er in der Saison 2009/10 mit 26 Treffern erfolgreichster Torschütze der Eisbären war.

Zwischen 2005 und 2013 sammelte Rankel mit den Eisbären sieben Meistertitel und einen Pokalsieg. Insbesondere an den späteren Titeln hatte er als Playoff-MVP 2011 und als Topscorer der Eisbären in der Saison 2012/13 großen Anteil.

In der Saison 2017/18 löste Rankel, der die Eisbären mittlerweile auch schon einige Jahre als Kapitän aufs Eis führte, Sven Felski als erfolgreichsten Torschützen der Berliner ab. Insgesamt zementierte Rankel mit 247 Toren für die Eisbären seinen Status als Clublegende.

Nummer 24 wird nicht mehr vergeben

Im Frühjahr 2020 wurde André Rankel dann nach 17 Jahren im Verein kein weiterführender Vertrag mehr angeboten. Zuvor hatte sich der Berliner Kapitän schon mit einer deutlich defensiveren Rolle im Spiel der Eisbären begnügen müssen.

Eigentlich wollte sich Rankel nochmal eine neue Herausforderung suchen, doch eine hartnäckige Schulterverletzung zwingt ihn jetzt zum Karriereende. Die Eisbären bekundeten am Tag der Bekanntgabe ihren Respekt für die Karriere ihres erfolgreichsten Torjägers. Rankels Nummer 24 wird von seinen Eisbären in Zukunft nicht mehr vergeben.

(Foto: Red Bull München)

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