Nur noch Köln fehlt: 13 von 14 DEL-Teams beim Saisonstart dabei

Nur noch Köln fehlt: 13 von 14 DEL-Teams beim Saisonstart dabei

Am Donnerstag entscheidet die DEL über den Saisonstart im Dezember. Im Vorfeld haben fast alle Clubs ihre Teilnahme signalisiert. Das letzte noch fehlende Team aus Köln ist ebenfalls vorsichtig optimistisch.

Dass die kommende DEL-Spielzeit stattfinden wird, ist seit einiger Zeit mehr oder weniger klar. Am 19. November soll nun final darüber entschieden werden, wie viele der 14 Teams mitwirken und wie der Modus aussehen wird.

Als gesichert galt schon vorher, dass die acht Teilnehmer des aktuell stattfindenden Magenta Sport Cups dabei sind – also Berlin, Bremerhaven, Krefeld, Mannheim, München, Schwenningen und Wolfsburg. Von den verbleibenden sechs Teams haben nun auch Augsburg, Ingolstadt, Iserlohn, Nürnberg und Straubing offiziell bestätigt, dass sie eine Teilnahme möglich gemacht haben.

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Der Weg dahin war anscheinend ein echter Kraftakt. Nur durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen konnte die Finanzierung des Spielbetriebs trotz fehlender Zuschauereinnahmen sichergestellt werden. Da wäre zuerst der Gehaltsverzicht der Spieler und Trainer. Außerdem wurden mit vielen Sponsoren neue Vereinbarungen erzielt und sämtliche Kosten auf ein Minimum heruntergefahren. Nicht zuletzt ist auch die staatliche Unterstützung, die einigen Teams genehmigt wurde, ein Faktor.

Kölner Haie zittern noch

In Köln bahn sich eine Last-Minute-Entscheidung an, obwohl mittlerweile die meisten Beobachter davon ausgehen, dass auch die Haie in der nächsten Saison an den Start gehen werden. Geschäftsführer Philipp Walter sieht die Haie auf einem „guten Weg“, merkt allerdings auch an, dass noch nichts entschieden sei.

Seit dem 28. Oktober hatten die Haie symbolische Unterstützer-Tickets je zehn Euro an die Fans verkauft. Die Aktion war ein Erfolg, denn bisher sind bereits 96.000 von 100.000 der sogenannten #immerwigger-Tickets verkauft. Die Kölsche Fußballikone Lukas Podolski hatte bereits öffentlichkeitswirksam angekündigt, beim Erreichen der 100.000-Marke für die Haie zu spielen. Ob sich der Aufwand gelohnt hat, wird man dann am Donnerstag sehen, wenn sich die Gesellschafterversammlung der DEL zur entscheidenden Sitzung trifft.

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