Achtmal Frauenpower: Die weiblichen Mitglieder der Hall of Fame

Achtmal Frauenpower: Die weiblichen Mitglieder der Hall of Fame

In die weltberühmte Hockey Hall of Fame können Frauen ebenso wie Männer aufgenommen werden, auch wenn diese Ehre bisher noch wenigen Spielerinnen zuteilwurde. Diejenigen, die es geschafft haben, haben sich um den Eishockey-Sport in besonderer Weise verdient gemacht.

Seit der Aufnahme der ersten beiden Spielerinnen im Jahr 2010 sind insgesamt acht Frauen für die Hall of Fame ausgewählt worden. Wie auch bei den Männern dominieren die Kanadierinnen. In diesem Jahr kam auch die erste Torhüterin dazu.

Angela James (Center, 2010)

Die Kanadierin James gilt als erster weiblicher Eishockey-Superstar. Während ihrer zwanzigjährigen Karriere gewann sie unter anderem vier Weltmeistertitel mit Kanada. Bei der allerersten IIHF-Frauen-Weltmeisterschaft 1990 erzielte sie elf Treffer und wurde damit Rekordtorschützin. Nach ihrer aktiven Karriere blieb James dem Eishockey als Schiedsrichterin und Trainerin verbunden.

Cammi Granato (Rechter Flügel, 2010)

Cammi Granato holte mit den USA Gold bei den olympischen Winterspielen 1998 und bei der Weltmeisterschaft 2005. Beim Titelgewinn 1998 in Nagano führte sie ihr Nationalteam als Kapitänin aufs Eis. Außerdem gewann sie insgesamt neunmal Silber bei olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Heute besitzt Granato ein Unternehmen, das Eishockeyartikel für Frauen herstellt.

Geraldine Heaney (Verteidigerin, 2013)

Die Kanadierin Heaney prägte die Position der Verteidigerin im Frauen-Eishockey. Sie gewann ganze sieben Weltmeistertitel und eine olympische Goldmedaille. Heute ist Heaney im Nachwuchsbereich tätig und trainiert Frauen-Mannschaften.

Angela Ruggiero (Verteidigerin, 2015)

Angela Ruggiero ist die Rekordnationalspielerin der USA mit 256 Länderspielen. Zwischen 1998 und 2010 nahm sie an vier aufeinanderfolgenden olympischen Winterspielen teil. Sie gewann einmal olympisches Gold und dazu vier Weltmeistertitel. Heute sitzt Ruggiero in verschiedenen Gremien des Internationalen Olympischen Komitees.

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Danielle Goyette (Stürmerin, 2017)

Die Kanadierin Goyette gewann die Weltmeisterschaft sogar ganze achtmal. Dazu kommen zwei Goldmedaillen bei olympischen Winterspielen. Nach ihrer aktiven Karriere gewann Goyette als Assistenztrainerin der kanadischen Nationalmannschaft jeweils noch einmal Gold bei Weltmeisterschaft und Olympia.

Jayna Hefford (Stürmerin, 2018)

Ähnlich erfolgreich wie ihre Landsfrau Goyette war Jayna Hefford. Sie kann Goldmedaillen bei vier olympischen Winterspielen und sieben Weltmeisterschaften ihr Eigen nennen.

Hayley Wickenheiser (Center, 2019)

Die Kanadierin Wickenheiser ist die erste Frau, der es gelang, in einer Männer-Profiliga ein Tor zu erzielen. Im Jahr 2003 war sie zu HC Salamat in die dritte finnische Liga gewechselt. Sie absolvierte dort 23 Spiele und trug mit insgesamt zwei Toren und zehn Vorlagen zum Aufstieg des Clubs bei. Genau wie Hefford ist sie außerdem Titelträgerin bei vier olympischen Winterspielen und sieben Weltmeisterschaften. Sie arbeitet heute bei den Toronto Maple Leafs in der NHL.

Kim St-Pierre (Torhüterin, 2020)

St-Pierre ist ebenfalls Kanadierin und die erste Torhüterin in der Hall of Fame. Sie gewann insgesamt dreimal olympisches Gold und sechs Weltmeistertitel.

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