NHL-Saison 2020/21: Weitreichende Umstrukturierungen geplant

NHL-Saison 2020/21: Weitreichende Umstrukturierungen geplant

Die NHL hält nach wie vor an ihrem Plan fest, die neue Saison am 1. Januar 2021 starten zu lassen. Wie die kommende Spielzeit inmitten der Pandemie allerdings ausgestaltet sein wird, ist dagegen noch unklar. Diverse Möglichkeiten sind dafür im Gespräch.

Nach dem Abbruch der regulären Saison 2019/20 im März setzte die NHL für die Playoffs auf sogenannte „Bubbles“ in Edmonton (Western Conference) und Toronto (Eastern Conference). Vom 1. August bis zum 28. September spielten die qualifizierten Teams dort in völliger Isolation von der Außenwelt den Stanley-Cup-Champion aus.

Solche Bubbles seien laut NHL-Commissioner Gary Bettman für die lange Zeitspanne einer ganzen Saison nicht denkbar. Weiterhin sei jedoch das häufige Reisen, das auch ein Grund für die Bubbles war, als Hauptproblem identifiziert worden. Um dem entgegenzutreten, denke die Liga über mehrere Maßnahmen nach, die auch kombiniert werden könnten.

Spiele in „Hubs“ und veränderte Divisionen

Bei den sogenannten Hubs handelt es sich quasi um abgespeckte Bubbles. Die Mannschaften würden zehn bis zwölf Tage lang in einer Arena spielen, ohne zu reisen. Danach könnten die Spieler für eine gewisse Zeit wieder nach Hause zu ihren Familien zurückkehren. Insgesamt steht eine Reduzierung der Spiele im Raum, um diese Pläne zu ermöglichen.

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Ein großes Problem für die bilaterale NHL sind außerdem die Reisebeschränkungen zwischen Kanada und den USA. Die sieben kanadischen Teams könnten Probleme bekommen, wenn sie in den USA spielen müssen – und umgekehrt. Auch innerhalb der USA gibt es Beschränkungen bei der Reise zwischen verschiedenen Bundesstaaten. Eine vorübergehende Neuausrichtung der Divisionen anhand geographischer Gegebenheiten erscheint deshalb sinnvoll. Hierbei könnte es beispielsweise eine rein kanadische Division geben.

Bevor irgendwelche Vorhaben Realität werden, müssen sie zuerst mit der Spielergewerkschaft NHLPA abgestimmt werden. Auch das Bubble-Konzept war bereits das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Liga und Spielergewerkschaft. Ein Treffen der beiden Parteien für das neue Konzept steht noch aus.

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