Top 5: Deadline-Deals in der NHL

Top 5: Deadline-Deals in der NHL

Trades kurz vor der Deadline sind die letzte Möglichkeit für die NHL-Franchises, ihre Mannschaften vor den Playoffs nochmal zu verstärken. In der Vergangenheit konnten so immer wieder fehlende Puzzlestücke verpflichtet werden, die ihren neuen Teams am Ende den Stanley Cup bescherten. Wenn am Montag die diesjährige Wechselfrist endet, hoffen alle Fans natürlich auf Transfers ihrer Teams, die so einschlagen wie unsere Top 5.

5. Marc Recchi und Doug Weight zu den Carolina Hurricanes (2006)

Bis zum Jahr 2006 hatte das Franchise aus North Carolina noch nie den Stanley Cup gewinnen können. In der Saison 2005/06 lagen sie kurz vor der Trade-Deadline in aussichtsreicher Position und verpflichteten Flügelstürmer Marc Recchi von den Pittsburgh Penguins und Center Doug Weight von den St. Louis Blues. Mit den beiden Veteranen fegten die Hurricanes im weiteren Saisonverlauf über alle Gegner hinweg und sicherten sich den ersten Stanley Cup ihrer Franchise-Geschichte.

4. Ray Bourque und Dave Andreychuk zu den Colorado Avalanche (2000)

20 volle Saisons spielte Verteidiger-Ikone Ray Bourque bei den Boston Bruins, doch ein Titelgewinn wollte ihm einfach nicht gelingen. Kurz vor Ende der Wechselfrist im Jahr 2000 unternahm er einen letzten Versuch und wechselte zusammen mit seinem Teamkollegen Dave Andreychuk nach Denver. In dieser Saison schied Bourque mit den Colorado Avalanche noch in den Conference Finals aus, doch ein Jahr später gewann er endlich den ersehnten Titel.

3. Stephane Matteau und Brian Noonan zu den New York Rangers (1994)

54 Jahre lang konnten die New York Rangers keinen Stanley Cup gewinnen und die Fans glaubten bereits an einen Fluch. Zur Trade-Deadline 1994 verpflichteten die Rangers dann jedoch die beiden Flügelstürmer Stephane Matteau und Brian Noonan von den Chicago Blackhawks.

Insbesondere in den Playoffs spielten beide groß auf und Matteau erzielte im siebten Spiel der Conference Finals sogar das entscheidende Tor zum Weiterkommen. Am Ende waren sie mitverantwortlich dafür, dass der Fluch durch den Titelgewinn endlich gebrochen war.

2. Ron Francis, Ulf Samuelsson und Grant Jennings zu den Pittsburgh Penguins (1991)

Auch die Pittsburgh Penguins hatten in ihrer Geschichte noch nie den Stanley Cup gewinnen können, als kurz vor der Trade-Deadline 1991 Ron Francis, Ulf Samuelsson und Grant Jennings von den Hartford Whalers verpflichtet wurden. In der Folge gewannen die Penguins nicht nur einen Stanley Cup, sondern direkt zwei hintereinander. Besonders Hall of Famer Francis wurde so in Pittsburgh zur Legende.

1. Butch Goring zu den New York Islanders (1980)

Der Trade der New York Islanders kurz vor der Deadline 1980 kann die sensationelle Ausbeute der Penguins sogar noch übertrumpfen. Center Butch Goring kam von den Los Angeles Kings in den Big Apple und gewann mit den Islanders direkt vier Stanley Cups hintereinander – bis heute die Einzigen des Teams. Beim zweiten Titelgewinn wurde er zudem als Playoff-MVP ausgezeichnet.

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